Beim Nitrocarburieren welches üblicherweise bei 570 - 580°C erfolgt, wird mit einem Gasgemisch aus Stickstoff (Ammoniak-spaltung) und Kohlenstoff abgebendem Medium eine Randschichthärtung erzielt. Bei Abkühlung in oxidierenden Atmosphären (Luft, Wasser, Gase) kann die Korrosionsbeständigkeit noch wesentlich verbessert werden. Die Nht liegt bei 0,1 - 0,35 mm.

Mit abdecken mittels dazu geeigneten Pasten, oder eindrehen von Schrauben in Gewinde, können partielle Behandlungen ermöglicht werden.

Es können alle gebräuchlichen Stahl-, Guss- und Sinterwerk-stoffe nitriert werden. Geeignet sind unlegierte, niedrig legierte und mittellegierte Werkstoffe; hochlegierte Werk-stoffe (> 11% Cr) sind - aufgrund ihrer Oberflächenpassivi-täten (Chromoxydschicht) - eher ungeeignet. Diese Werk-stoffe werden dann in einer Salzbadatmosphäre (Tenifer) behandelt.

Die Härte ergibt sich aus der Legierungszusammensetzung des Stahls, insbesondere Cr, Al, Mo, bilden sehr harte Nitride.

Leitsatz: Je höher legiert, desto höher die Härte!
Schutzgasverfahren - NITROCARBURIEREN
Eigenschaften:
- Korrosionsschutz
-
Verschleisschutz
-
Steigerung der Dauerfestigkeit
-
Geringe Massänderung
-
etc.
Abmessungen:
dm 580x1200 mm / max. 450 KG