Das Carbonitrieren ist eine besondere Art des Einsatzhärtens. Es wird meist bei geringen bis mittleren Einhärtungstiefen
angewendet. Neben Kohlenstoff wird gleichzeitig, in gerin-geren Mengen Stickstoff in die Randschicht eindiffundiert.

Der Stickstoff wirkt bei diesem Verfahren als Legierungs-element in den Randbereichen des Werkstückes. Dadurch wird die Randhärtbarkeit verbessert und es ist daher möglich, Stähle (z. B. unlegierte oder niedrig legierte Automatenstähle und Tiefziehstähle) für eine Härtung zu verwenden.

Die EHT ist meist zwischen 0,05 - 0,60 mm.

Schutzgasverfahren - CARBONITRIEREN
Anwendungsbeispiele:
- Maschinenbauteile
-
Führungsteile
-
Bolzen/ Stifte
-
Schrauben
-
etc.
Abmessungen:
300x300x590 mm / max. 80 KG
Das Verfahren Carbonitrieren zählt allerdings nicht zu den Nitrier- sondern zu den Härteverfahren. Der Grund hierfür liegt darin, dass nur geringe Mengen N (=Stickstoff) in das Gefüge eindiffundiert und es dadurch keine Verbindungsschicht bildende Wärmebehandlung ist.

Partielle Behandlungen richten sich nach dessen Machbarkeit. Daher stehen diverse Möglichkeiten zur Verfügung. Vorabklärungen können gern bei uns Rückgefragt werden.